Praxis für Psychotherapie
Justina Greschik, M.Sc.-Psych.
Psychologische Psychotherapeutin (VT)

Mein psychotherapeutisches Angebot

Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie offen über Ihre Anliegen sprechen können. In meiner Praxis lege ich großen Wert auf eine empathische Begegnung, in welcher der Mensch mit seiner individuellen Persönlichkeit und Lebensgeschichte im Mittelpunkt steht. Eine ganzheitliche Sicht ist mir wichtig. Es soll nicht nur ein unangenehmes Symptom beseitigt werden. Vielmehr ist es mein Ziel, ein umfassendes Verständnis für das aktuelle Problem zu entwickeln und Ihnen Strategien zu vermitteln um sich langfristig selbst helfen zu können. Neben dem umfassenden Problemverständnis, geht es vor allem auch um Ihr emotionales Erleben. Denn meiner therapeutischen Erfahrung nach sind die nachhaltigsten Veränderungen die, die Herz und Verstand gleichermaßen einbeziehen und miteinander in Einklang bringen.

Als Verhaltenstherapeutin verfolge ich einen lerntheoretischen Ansatz, der davon ausgeht, dass Verhaltensweisen, aber auch Erlebensmuster irgendwann in der Lebensgeschichte erlernt wurden und somit auch wieder "verlernt" werden können. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sein eigenes Leben positiv gestalten kann und dass es dafür nie zu spät ist.


Ich bediene mich an einem Pool therapeutischer Methoden aus der Verhaltenstherapie sowie neueren verhaltenstherapeutischen Ansätzen der sogenannten 3. Welle. Darunter zählen u. a. die Schematherapie, die Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT), die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) und emotionsfokussierte Verfahren. Meine Schwerpunkte sind neben der Verhaltenstherapie, die die Grundlage meines therapeutischen Handelns darstellt, insbesondere die Schematherapie und die Schmerzpsychotherapie. Jede Therapie ist individuell auf den Patienten und das Anliegen zugeschnitten. Dabei können je nach Bedarf Elemente aus den unterschiedlichen Therapieformen miteinander kombiniert werden.

Verhaltenstherapie

gehört zu den Richtlinientherapieverfahren und stellt die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit dar.

Schematherapie

hilft, tief verwurzelte Verhaltens- und Erlebensmuster zu erkennen und zu verändern.

Schmerzpsychotherapie

bietet Strategien zur Bewältigung von chronischen Schmerzen und zur Verbesserung der Lebensqualität an.

Kognitive Verhaltenstherapie 

Die Verhaltenstherapie ist eine bewährte Form der Psychotherapie, die ziel- und lösungsorientiert ist. Die Wirksamkeit ist bei einem breiten Spektrum psychischer Störungen wissenschaftlich gut belegt. 

Es wird davon ausgegangen, dass Störungen auf ungünstige Lernerfahrungen zurückzuführen sind und deshalb auch wieder "verlernt" werden können. Die Therapie setzt im Hier und Jetzt an. Ziel ist zunächst eine Symptomreduktion und eine Stärkung der Selbstwirksamkeit um auch zukünftig ohne Unterstützung zurecht kommen zu können. Eine Behandlung beginnt in der Regel mit der gemeinsamen Erarbeitung eines individuellen Erklärungsmodells, indem folgende Fragen beantwortet werden sollen: Was genau ist das Problem, bzw. sind die Probleme durch die Sie belastet werden? Woher kommt das Problem und warum geht es nicht wieder weg? Aus diesem individuellen Erklärungsmodell lassen sich ganz auf Sie zugeschnittene Vorgehensweisen in der Behandlung des Problems ableiten. Typische verhaltenstherapeutische Techniken setzen auf Gedanken- und Verhaltensebene an. So werden z.B. ungünstige Denkmuster aufgedeckt und hilfreichere, realistischere Ansichten erarbeitet. Möglicherweise ergibt die Behandlung aber auch, dass Sie ein konkretes Verhalten verändern sollten, damit das Problem seltener auftritt. So könnte es bei Angststörungen z.B. Sinn machen Vermeidungsverhalten zu erkennen und zu unterlassen, oder es werden konkrete Fertigkeiten auf Verhaltensebene erlernt um das Problem zu bewältigen, z.B. das Erlernen von Entspannungstechniken. Neuere verhaltenstherapeutische Techniken beziehen vermehrt das emotionale Erleben ein. Interventionen hier zielen vor allem darauf ab eigene emotionale Reaktionen besser zu verstehen und regulieren zu lernen. 

Die Vorgehensweise dieser Therapieform ist sehr transparent und auf Augenhöhe. Nur mit Hilfe Ihrer Mitarbeit kann die Behandlung erfolgreich sein. Denn nur Sie selbst kennen Ihr Problem genau und nur Sie selbst können Ihre Denk- und Verhaltensweisen ändern. Der Therapeut ist in seiner Rolle als Wegbegleiter zu sehen, der Ihnen einen Weg aufzeigen kann und Sie dabei unterstützt den Weg zu beschreiten.

Schematherapie 

Die Schematherapie ist ein integratives psychotherapeutisches Verfahren, das von Jeffrey E- Young entwickelt wurde. Sie verbindet Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie, der Psychoanalyse sowie aus bindungs- und emotionsfokussierten Ansätzen. Ziel der Schematherapie ist es tief verankerte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Diese Muster entstehen oft schon in der Kindheit durch unerfüllte Grundbedürfnisse. Sie beeinflussen unser Erleben und unsere Beziehungen bis ins Erwachsenenalter - häufig, ohne dass es uns vollständig bewusst ist. In der Schematherapie lernen Sie zu verstehen warum bestimmte Situationen immer wieder belastend sind bzw. etwas in Ihnen "triggern", Sie in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagieren oder warum sich Probleme im Leben und in Beziehungen wiederholen. 

Mithilfe kognitiver, emotionaler und erlebnisorientierter Methoden werden diese hinderlichen Schemata schrittweise verändert. Gemeinsam werden neue, gesündere Wege entwickelt um mit Gefühlen umzugehen, Bedürfnisse wahrzunehmen und neue angemessene Verhaltensweisen im Alltag zu etablieren. Ziel ist es sich selbst besser zu verstehen, alte Verletzungen zu heilen und das eigene Leben freier und zufriedener zu gestalten.

Schmerzpsychotherapie 

Schmerzpsychotherapie ist ein spezialisiertes psychotherapeutisches Angebot für Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen. Sie richtet sich an PatientInnen, bei denen Schmerzen nicht (mehr) allein durch medizinische Maßnahmen erklärbar oder behandelbar sind - oder bei denen Schmerzen das gesamte Leben stark beeinflussen. Schmerzpsychotherapie bedeutet nicht, dass Schmerzen "eingebildet" sind. Im Gegenteil: Der Schmerz wird ernst genommen und gleichzeitig wird eine neue Behandlungsperspektive eröffnet. Schmerz entsteht im Zusammenspiel von Körper, Psyche und Nervensystem. Gedanken, Gefühle, Stress, frühere Erfahrungen und innere Belastungen können Schmerzen verstärken, aufrechterhalten oder dazu beitragen Schmerzen chronisch werden zu lassen. Schmerzpsychotherapie setzt genau an diesem Zusammenspiel an. 

Ziel der Schmerzpsychotherapie ist es Schmerzen langfristig zu lindern oder besser zu regulieren, emotionale Belastungen zu reduzieren, Aktivität, Lebensfreude und Teilhabe am Alltag zurückzugewinnen und einen selbstfürsorglichen Umgang mit sich zu entwickeln.

© 2026 Praxis für Psychotherapie Justina Greschik, M.Sc.-Psych.

Georgenstraße 46 I 80799 München I +49 176 4589 1653 I kontakt@psychotherapie-greschik.de

Impressum I Datenschutz

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.